Trigon Raphaeli

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Donnerstag, 1. Mai 2014

Der Lichtkörper - Aufstieg ins LICHT

Der Lichtkörper - Aufstieg ins LICHT
Über den Aufstieg

Der Aufstieg der Erde und ihrer Bewohner findet stufenweise statt, denn auf einmal könnte wohl kein irdisches Wesen diese Veränderungen bewältigen. Die Stufen sind zum einen bestimmte Phasen der spirituellen Entwicklung über einen langen Zeitraum hinweg. So werden die Schwingungen der Erde alle 2000 Jahre angehoben, denn alles LEBEN soll wieder zurück zu seinem Ursprung, dem LICHT, zurückkehren. So geschieht es auch jetzt wieder. Diesmal allerdings wird sie dabei die Dimensionsgrenze von der 3. zur 4. Dimension, und voraussichtlich sogar bis hin zur 5. Dimension überschreiten.  Dies wird einige Jahrzehnte in Anspruch nehmen. Alles Leben auf der Erde muss sich mit dem Mutterplaneten zusammen entwickeln, sonst kann es nicht überleben. Das selbe gilt auch für die Menschen.
Noch sind wohl die meisten Menschen garnicht bereit dazu, weil sie an solche Dinge nicht glauben und zu sehr in der 3. Dimension mit all ihren Problemen verhaftet sind. Aber es sollten so viele wie möglich sein, die den Übergang schaffen. Das liegt VATER-MUTTER aus tiefster LIEBE am Herzen, und wir haben daher alle Hilfe, die wir brauchen.
Alle Menschen, die das von Herzen wünschen, können den Aufstieg mitmachen. 
Die Mindest - Voraussetzung ist der tiefe Wunsch und die Liebe zu GOTT, aber ebenso hilfreich sind ein offenes Herz, Flexibilität, das Streben nach LIEBE und FREUDE, die Bereitschaft zur Veränderung, das Annehmen seiner selbst und die Öffnung zum Spirituellen.
Du musst keineswegs vollkommen sein; Du wirst im Prozess Deiner spirituellen Entwicklung all Deine Probleme, Deine Krankheiten und Deine Verstrickungen in die Materie ablegen. 
Du wirst Dein Karma auflösen. Du wirst Deinen Körper von all seinen Belastungen befreien. Du wirst all das selbst bewältigen können. Und Du wirst das Tempo Deiner Arbeit selbst bestimmen.

Es gibt Tausende von spirituellen Wegen auf dieser Erde, und noch nie hatte ein jeder eine solche Möglichkeit der Wahl. Suche Dir den für Dich passenden Weg, mit dem Du gut klar kommst. 
Ich persönlich würde die großen Religionen nicht dazu zählen, denn sie haben bisher nicht viel für die Menschen in dieser Richtung erreicht. Sie sind zu erstarrt in ihren alten Formen und Ritualen, so dass ihre spirituelle Kraft stark gemindert ist. Sie wirken seit Tausenden von Jahren, aber der Zustand der Welt ist heute schlechter denn je. Wie viele Menschen haben wohl über die Kirchen oder in den anderen Religionen den Zustand der Vollkommenheit erreicht? Vielleicht nur einzelne Wenige, vielleicht sogar nur die "Heiligen", aber es kann keinesfalls von einer Massenwirkung gesprochen werden. Ich bin kein Religionswissenschaftler, kenne aber keine Religion, die nicht nur einzelne Wenige, sondern die Masse ihrer Gläubigen in die 4. oder gar 5. Dimension führen könnte. Ich will aber nicht ausschließen, dass der Einzelne bei reinem Herzen und tiefster LIEBE auch den Weg dorthin finden kann, denn es ist immer entscheidend, wie jeder Mensch selbst mit der Spiritualität umgeht. (Quelle: Puramaryam.de)

Samstag, 25. Januar 2014

Gefühl und Emotion

Gefühl und Emotion

Gefühl und Emotion sind zwei Begriffe, die häufig gleichbedeutend verwendet werden. Ich fühle mich gut; ich fühle mich schlecht; ich bin hungrig; ich bin ärgerlich...
Es gibt allerdings gute Gründe, diese zwei Begriffe zu unterscheiden und somit, durch die sprachliche Differenzierung, auch eine erweiterte Wahrnehmung zu gewinnen.

Gefühl

Ein Gefühl ist, was gefühlt wird, was wahrgenommen wird. Gefühl ist das, was über die Sinnesorgane an Impulsen und Empfindungen in das Bewusstsein hinein tritt. Da ist Wärme; da ist Kälte; da ist Hunger; da ist Angst...Ein Gefühl ist ohne Bewertung. Es wird einfach festgestellt, was da ist, ohne Urteil darüber, ob das gut oder schlecht, angenehm oder unangenehm sei. Es ist einfach so. Punkt.
Fühlen hat eine weibliche, passive Yin-Qualität. Es geht um Aufnehmen, Hingabe und Wahrnehmung.

Emotion

Emotion hingegen ist eine ex-motion - eine Bewegung von innen nach aussen. Manche lesen es auch als e-motion - Energie in Bewegung. Emotion hat eine männliche, aktive Yang-Qualität. Es geht um Ausdruck, Handlung - und auch um Beurteilung.
Emotion ist eine Bewertung dessen, was gefühlt wurde, und wie dies ausgedrückt wird: der Tee ist heiss - das ist angenehm. Das Essen ist kalt - das ärgert mich.

Gefühl und Emotion unterscheiden

Die emotionale Bewertung ist nicht etwas, was in der Sache selbst begründet ist, sondern etwas, was vom Menschen kommt, der eine Sache fühlt und diese beurteilt. Nicht allle mögen heissen Tee, und nicht immer - was im Winter positive Emotionen von Kuscheligkeit, Wohlbefinden und Wärme schafft, kann im Sommer einfach zuviel an Wärme sein, und ein eiskaltes Getränk willkommener und angenehmer.
Diese Unterscheidung von Gefühl und Emotion lässt sich nicht nur auf physische Wahrnehmungen anwenden, sondern ebenso auf energetische Wahrnehmungen, auf die Wahrnehmung von Interaktionen zwischen Menschen, oder auf das Wahrnehmen von Stimmungen und Atmosphären in einem Raum oder an einem Ort.

Mitleid und Mitgefühl

Viele Menschen haben die Gewohnheit, fremde Emotionen zu übernehmen. Wenn im Fernsehen ein Bericht über eine Katastrophe gezeigt wird, wenn eine Freundin von der Untreue des Partners berichtet, wenn eine geliebter Mensch krank ist... so übernehmen sie deren Emotionen und leiden mit. Die Katastrophe, das Unglück geschah anderswo - doch sie empfinden den Schmerz fast genauso stark wie die Personen, die tatsächlich davon betroffen sind. Sie leben nach dem Prinzip "geteiltes Leid ist doppeltes Leid" - und empfinden oft auch Vergnügen an dem emotionalen Drama, das ohne Risiko für sich selbst intensive Empfindungen verschafft. Das Fahren auf der emotionalen Achterbahn anderer Leute ähnelt durchaus dem Nervenkitzel, den physische Achterbahnen vermitteln... Das ist Mitleid: sich selbst in dieselbe leidende Stimmung versetzen, die jemand anders hat.
Mitgefühl hat eine andere Qualität. Wer mit-fühlt, nimmt den Schmerz und das Leid anderer Menschen wahr - doch ohne dieses Leid selbst zu empfinden. Dies ist nicht immer einfach, und eine Herausforderungen in allen Berufen, wo es darum geht, Menschen in unglücklichen und leidvollen Lagen zu helfen, sei es in der Krankenpflege, sei es im Rahmen psychotherapeutischer Methoden, sei es als Lehrerin, sei es als Coiffeur, sei es als Barman. Wer täglich mit leidenden Menschen zu tun hat, kann es sich nicht erlauben, sich von den Emotionen anderer Leute überschwemmen zu lassen - so etwas geht schnell über die eigene Kraft. Ebenso wenig ist es eine gute Idee, sich zynisch abzugrenzen und gar nichts mehr zu empfinden. Mitgefühl ist eine Gratwanderung, wo das Befinden anderer Menschen zwar wahrgenommen wird, aber nicht selbst übernommen wird.
Der Ambulanzfahrer, den an einen Unfallort kommt, könnte nichts Falscheres tun, als sich von seinen Emotionen überwältigen zu lassen, hysterisch zu weinen - und daneben das Unfallopfer verbluten lassen. Im Gegenteil, er muss einen klaren Kopf bewahren und mit Umsicht und Verstand die notwendigen Massnahmen treffen, um dem Verunfallten bestmöglich zu helfen. Ebenso ist es undienlich, wenn die Psychotherapeutin, deren Klientin unter einem abwesenden Vater leidet, sich von ihren eigenen Erinnerungen an unglückliche Familienverhältnisse überschwemmen lässt, und beide gemeinsam leiden; im Gegenteil, es ist ihre Aufgabe, bei sich zu bleiben, und eine stabile Plattform von Ruhe und Sicherheit zu vermitteln, auf der die Klientin ihre eigenen Emotionen, Erfahrungen und Erinnerungen aufarbeiten kann.

meins oder deins?

Viele Menschen, die eine grosse Sensibilität für Emotionen haben, meiden grosse Ansammlungen von Menschen. Denn wo viele Menschen sind, schwirren auch viele Emotionen herum; und wer dafür empfänglich ist, wird diesen Mischmasch an Emotionen so empfinden, als ob es die eigenen wären. Das ist äusserst unangenehm und anstrengend; nach einer solchen Erfahrung kann ein Gefühl von grosser Müdigkeit, Trauer, Wut, Ausgelaugtheit entstehen.
Es ist glücklicherweise möglich, sich davor zu schützen - indem der Emotionalkörper bei sich behalten wird, und die Wahrnehmung über die höheren Energiekörper läuft. Immer wenn unerklärliche, starke Emotionen empfunden werden, lohnt es sich innezuhalten, durchzuatmen und sich zu fragen: gehört das zu mir, oder gehört das jemand anderem? Auf diese Weise kann gelernt werden, den Qualitätsunterschied zwischen Fühlen und Emotionen je länger je besser zu unterscheiden. Ebenso entsteht durch dieses zunehmende Bewusstsein immer mehr die Möglichkeit zu wählen: auf welche Emotionen lasse ich mich ein, auf welche nicht?
Emotionen sind nichts Falsches, oder Böses - sie sind lediglich eine Art des Ausdrucks, die je nach Situation gewählt werden kann. Doch es ist die Differenziertheit des Fühlens, die sinnvolle Entscheidungen erst ermöglicht.
© Barbara Seiler 2008 - www.spiriforum.net